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Nicht-medikamentöse Behandlungsoption bei Depression/rTMS

Was tun, wenn Medikamente wie Antidepressiva keine ausreichende Wirkung zeigen, nicht vertragen werden oder aus anderen Gründen keine Option darstellen?

Immer wieder stellt sich genau diese Frage.

In unserer Praxis bieten wir mit der rTMS (transkranielle Magnetstimulation) eine moderne, nebenwirkungsarme Behandlungsmethode an.  

Wissenschaftliche Untersuchungen konnten eine mit Antidepressiva vergleichbare Wirksamkeit der rTMS belegen, bei erstmaligen Depressionen konnte sogar eine den Medikamenten überlegene Wirkung gezeigt werden (Kan et al. Lancet Psychiatry 2023 Apr;10(4): 252-259).

In der Behandlungs-Leitlinie für Depression ist die rTMS inzwischen als Behandlungsoption aufgenommen worden.

Wenn bisherige Behandlungen nicht zum Erfolg geführt haben, kann die rTMS ergänzend zu einer medikamentösen Behandlung eingesetzt werden, stellt aber auch eine wichtige Alternative dar, wenn Medikamente nicht gewünscht oder aufgrund von störenden Nebenwirkungen nicht vertragen werden.


Wie funktioniert rTMS?

Bei der Behandlung wird eine Magnetspule über dem Kopf positioniert. Mittels Abgabe kurzer Impulse werden zielgerichtet bestimmte Nervenzellen im Gehirn aktiviert oder gehemmt. Dadurch kann ein Ausgleich der krankhaft veränderten Hirnaktivität erzielt werden, ohne dass dauerhafte Nebenwirkungen zu befürchten sind. ​

Wie läuft die Behandlung in unserer Praxis ab?

In einem ersten Gespräch finden wir heraus, ob diese Behandlungsmethode für Sie infrage kommt und es findet ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch statt.

In einer ersten Behandlungssitzung wird dann zunächst das Stimulationsareal über dem Kopf bestimmt und die individuelle Stimulationsstärke bestimmt - Dauer etwa 30-45Minuten.

Die weiteren  Behandlungssitzungen dauern dann nicht länger als 15 Minuten und finden in der Regel täglich Montags bis Freitags über zunächst zwei bis vier Wochen statt. Eine individuelle Behandlungsplanung ist möglich (z.B. mehrere Sitzungen/Tag mit verkürzter Gesamtdauer). Bei Besserung der Symptomatik kann im weiteren Verlauf eine Erhaltungstherapie in größeren Abständen erfolgen. 


Wie hoch sind die Kosten der Behandlung und werden diese von meiner Krankenkasse übernommen?

Die Kosten werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wie folgt berechnet:

1. Sitzung mit Bestimmung des Stimulationsareals und Stimulationsstärke (GOÄ 828 + GOÄ 7, Faktor-2,3): 102,56 € 
Jede weitere Sitzung (GOÄ 828): 81,11 €

D.h. für eine Behandlung über zwei Wochen fallen Kosten in Höhe von 832,55 € an. 
 
Privatversicherten Patient*innen empfehlen wir, eine mögliche Kostenübernahme im Vorfeld mit der jeweiligen Versicherung abzuklären.
Von den gesetzlichen Krankenkassen werden die Kosten in der Regel nicht übernommen, sodass die Behandlung als Selbszahlerbasis erfolgt.
Für mehr Informationen und zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie uns gerne unter tms@psychiatrischepraxis-backnang.de

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